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Abgelehnt!

Am Mittwoch, 21. Juni ist die Vernehmlassungsfrist zu Alain Bersets 700 Millionen TARMED-Eingriff abgelaufen. Der Eingriff gefährdet die ambulante Medizin massiv und ist abzulehnen. Jetzt Petition für den Rückzug des verheerenden TARMED-Eingriffes unterzeichnen.

8237 Menschen haben die Petition "ABGELEHNT"an Bundesrat Berset unterzeichnet.
Unser Ziel: 8500 Unterschriften.

Der rein auf Einsparungen ausgerichtete 700-Millionen-TARMED-Eingriff schwächt die ambulante Versorgung massiv.

Kinder, psychisch Kranke und multimorbide alte Menschen werden dafür die Zeche zahlen müssen. Zum einen wären Kinderpermanencen oder psychiatrische Ambulatorien in ihrer Existenz gefährdet. Ausserdem könnten ältere Patienten mit mehreren Krankheiten nicht umfassend betreut werden, weil zeitaufwändige Behandlungen nicht mehr bezahlt würden.

Der als Eingriff getarnte Sparvorschlag hält sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben zu Sachgerechtigkeit und Betriebswirtschaftlichkeit.

Die bundesratseigene Strategie "Gesundheit 2020", die mit der Devise "ambulant vor stationär" Kosten senken soll, wird mit dem TARMED-Eingriff von Bundesrat Berset selber unterminiert.

Ich lehne diese unüberlegte und unsachliche Vorlage ab und fordere Bundesrat Alain Berset auf, auf den schädlichen TARMED-Eingriff zu verzichten.

UPDATE ZUM BUNDESRATSENTSCHEID VOM 16.8.2017

Der Bundesrat hat die Kritikpunkte teilweise berücksichtigt, die in der Vernehmlassung zum TARMED-Eingriff vorgebracht wurden. Die überarbeitete Version sieht Einsparungen in der Höhe von CHF 470 Millionen vor, statt wie bisher CHF 700 Millionen. Die Verordnung, die im Herbst formell verabschiedet werden soll, bleibt jedoch problematisch. SOS SANTÉ setzt sich weiterhin für deren Rückzug beziehungsweise für weitere grundlegende Anpassungen ein. 

Abgelehnt

Downloads:
flyer_petition_de_1.pdfFlyer zu Herunterladen und Ausdrucken

Petition unterzeichnen

170620 Abzulehnen

 

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