EFAS: Einheitliche Finanzierung von ambulant und stationär

Freitag, 9. Februar 2018
SOS-SANTÉ

Acht grosse Akteure des Gesundheitswesens machen gemeinsame Sache für die Einführung einer einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen. Das ist wichtig, sagen auch wir von SOS SANTÉ!
 

Mit EFAS, der einheitlichen Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen, kann die Entwicklung der Gesundheitskosten gedämpft und die integrierte Versorgung gestärkt werden. Warum, erfahren Sie im Erklärvideo.

 

Sehr viele Organisationen und Akteure des Gesundheitswesens möchten, dass alles einheitlich finanziert wird – ob eine ambulante Behandlung oder eine Operation mit Aufenthalt im Spital.

Das Schlagwort heisst EFAS, oder in Langform: «Einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen». Es mache wenig Sinn, dass im einen Fall die Krankenkassen alles bezahlen (ambulant), aber im anderen Fall die Kantone 55 Prozent der Kosten übernehmen. Dadurch ist für die Krankenversicherer nämlich ein teurerer stationärer Eingriff nämlich häufig billiger als ein eigentlich günstigerer ambulanter Eingriff. Ein gesundheitspolitischer Sündenfall, bei dem sich die Kantone zieren, bei ihrer finanziellen Hoheit über die Spitalfinanzierung kürzer zu treten.

Nur: Wie ändert man so ein festgefahrenes System? Indem man die Bevölkerung und insbesondere alles Stakeholder für das sperrige Thema sensibilisiert.

Dazu haben nun die Curafutura-Krankenversicherer, die Ärzteschaft (FMH, FMCH, SVB), die Apotheker (Pharmasuisse) sowie das Konsumentenforum, die SPO-Patientenschützer und das Forum für integrierte Versorgung eine Website gestaltet: «Pro Efas».

Kern der Seite ist ein Erklärfilm, der die Unterschiede in den Finanzierungsmodellen erläutert und Efas als Lösung propagiert: «Für ein tragfähiges, qualitativ hochstehendes und solidarisches Gesundheitssystem».

EFAS: Einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen

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