Staatsmedizin durch die Hintertür

Bundeshaus Bern
25 Aug 17
Michael Kohlbacher

Das Volk hat sich wiederholt gegen Staatsmedizin und für wohnortnahe Arztpraxen mit freier Arztwahl ausgesprochen. Die Politik steuert trotzdem in Richtung teure Zentralisierung.

Ein Kommentar von Michael Kohlbacher, Generalsekretär der AGZ, zum heutigen Newsletter des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI)

Der Kostendämpfungszug fährt mit Volldampf weiter, Bund und Kantone sind sich einig, Tarifeingriff, Teilrevision des KVG mit Limitierung des (Praxis-)ambulanten Angebots und Erschwerung der Praxisausübung durch administrative Hürden und Kontrollen, sowie die Kantonsstrategien «(Spital-)ambulant vor stationär» sind der Weg zu einem von Bund und Kantonen (beabsichtigten oder unbeabsichtigten) Ziel, das zur Schliessung von immer mehr Arztpraxen und der Konzentration der ambulanten Leistungserbringung auf Spitalambulatorien und ambulante ärztliche Institutionen führen wird.

Staatsmedizin durch die Hintertür

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Am Mittwoch, 21. Juni ist die Vernehmlassungsfrist zu Alain Bersets 700 Millionen TARMED-Eingriff abgelaufen. Der Eingriff gefährdet die ambulante Medizin massiv und ist abzulehnen. Jetzt Petition für den Rückzug des verheerenden TARMED-Eingriffes unterzeichnen.

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